Kostenlose Rechner für Energie, Dampf und Hilfsbetriebe
14 Berechnungen für Kesselhaus und Hilfsbetriebe: Kessel, Dampf, Kühltürme, Brennstoffe, CO₂ und Druckluft. Mit Formel und Übungen.
Kessel und Dampf
Kesselwirkungsgrad (direkte Methode)
Trocken gesättigter Dampf, Absalzung vernachlässigt. Bezug angeben: Brennwert Hs (Erdgas ≈ 80 bis 85 %) oder Heizwert Hi (≈ 88 bis 93 %).
Dampfbedarf für eine Wärmeleistung
Trocken gesättigter Dampf, vollständig kondensiert, Kondensat bei Sättigung. 5 bis 10 % für Verluste und Anfahren zuschlagen.
Nachdampf aus Kondensat
Gesättigtes Kondensat bei P₁. Dieser Niederdruckdampf lässt sich nutzen (Entgaser, Heizung), statt über den Brüden verloren zu gehen.
Kesselabsalzung und Eindickungszahl
Gilt auch für Salzgehalt (TDS) oder Chlorid (gleiche Einheit auf beiden Seiten). Typische Absalzung: 1 bis 8 % des Speisewassers; Herstellergrenze einhalten.
Kondensatrückführung und Zusatzwasser
Vereinfachte Bilanz (Absalzung und Entgaserdampf vernachlässigt). Jeder Prozentpunkt mehr Rücklauf spart aufbereitetes Wasser, Chemikalien und Brennstoff.
Kühlwasser und Pumpen
Kühlturm: Kühlzonenbreite, Kühlgrenzabstand, Verdunstung
E ≈ 0,00085 × gpm × °F, also 0,00153 × Q × ΔT in m³/h und K (rund 85 % der Wärme geht über Verdunstung). Üblicher Kühlgrenzabstand: 3 bis 6 K.
Kühlturm: Eindickung, Abflut und Zusatzwasser
Leitfähigkeit (oder Chlorid, Kieselsäure) im Zusatzwasser und in der Tasse messen. Von 3 auf 6 Eindickungen senkt das Zusatzwasser stark; Grenze ist die Steinbildung.
Pumpenleistung
Wasser mit ρ = 1000 kg/m³ und g = 9,81 m/s². Bei anderen Flüssigkeiten mit der relativen Dichte multiplizieren. Weit weg vom Bestpunkt verschwendet die Pumpe Energie.
Brennstoffe, Wirkungsgrad und CO₂
Brennstoffenergie (Heizwert und Brennwert)
Typische Werte in MJ/kg (Hi / Hs): Erdgas 47,1 / 52,2; Propan 46,6 / 50,2; Diesel 42,8 / 45,8; schweres Heizöl 39,5 / 42,2; Kohle 22,7 / 24,0; Wasserstoff 120,0 / 141,9. Wenn bekannt, die Lieferantenanalyse nehmen.
CO₂ aus der Verbrennung
IPCC-2006-Standardwerte (Bd. 2, Tabellen 1.2 und 1.4), vollständige Oxidation. Für die amtliche Berichterstattung gemessenen Heizwert und C-Gehalt verwenden. Erdgas: etwa 0,7 bis 0,8 kg/Sm³.
Wärmeverbrauch (Heat Rate) und thermischer Wirkungsgrad
Richtwerte bezogen auf Hi: Motor oder Gasturbine im offenen Prozess 30 bis 42 %; GuD 50 bis 60 %. Je niedriger der Wärmeverbrauch, desto besser. 1 kJ = 0,9478 Btu.
Druckluft
Druckluftleckage: Menge und Energie
Kritische Strömung eines idealen Gases (k = 1,4), Luft bei 20 °C, gültig ab etwa 1 bar(g). Cd ≈ 0,61 für ein scharfkantiges Loch, bis 0,97 bei gerundetem Rand. Ansaugzustand 20 °C und 1,013 bar.
Leckagemessung über Last-/Leerlaufzeiten
Messung ohne Verbraucher (Betrieb steht) über mehrere Zyklen. Gut gewartetes Netz: unter 10 %; 20 bis 30 % sind häufig. Leerlaufleistung vernachlässigt.
Volumen des Druckluftbehälters
Mengen im Ansaugzustand. Ein Behälter deckt nur kurze Spitzen: Hält das Defizit an, braucht es mehr Verdichterleistung, keinen größeren Behälter.
Lern- und Prüfwerkzeuge. Die angegebenen Bereiche sind allgemeine Richtwerte: Halten Sie sich immer an die Verfahren, Genehmigungen und Sollwerte Ihrer Anlage. Es wird nichts übertragen: Die Berechnung läuft in Ihrem Browser.