Kostenlose Rechner für Bergbau und Aufbereitung
17 Berechnungen für Grube und Aufbereitung: Trübe, metallurgische Bilanz, Mahlung, Zyklone, Eindicker und Berge. Mit Formel und Übungsaufgaben.
Trübe und Reagenzien
Feststoffgehalt aus der Trübedichte
Annahme: Wasser mit Dichte 1,0 (bei stark salzhaltigem Prozesswasser korrigieren). Mit der Trübewaage den ganzen Strahl erfassen und wiegen, bevor sich der Feststoff absetzt.
Trübedichte aus dem Feststoffgehalt
Praktisch, um die Mahlverdünnung einzustellen oder ein Dichtemessgerät zu prüfen. Kugelmühlenaustrag: oft 65 bis 75 % Feststoff; Flotationsaufgabe: 25 bis 40 %.
Trockendurchsatz in einer Trübeleitung
Grundlage der Bilanz aus magnetisch-induktivem Durchflussmesser und radiometrischer Dichtemessung. Ab und zu mit einer Probenwägung und der Bandwaage abgleichen.
Verdünnungsverhältnis und Zusatzwasser
Verdünnungsverhältnisse (Wasser/Feststoff) lassen sich addieren, Feststoffgehalte nicht. Ein negatives Ergebnis heißt: Wasser muss entzogen werden (Eindicker, Zyklon).
Reagenzdosierung: g/t in Lösungsmenge
Flockungsmittel: 10 bis 40 g/t, Stammlösung oft 0,25 bis 0,5 % (2,5 bis 5 g/L), danach inline verdünnt. Sammler: einige g/t bis 100 g/t. Pumpenleistung mit dem Messzylinder auslitern.
Metallurgische Bilanz und Produktion
Zwei-Produkte-Formel: Ausbringen und Konzentrationsverhältnis
Gilt im stationären Betrieb mit gleichzeitig genommenen Proben. Funktioniert in % oder g/t, solange alle drei Gehalte dieselbe Einheit haben. Sehr empfindlich gegen Analysenfehler, wenn f nahe bei t liegt.
Erzeugtes Metall und Konzentratmenge
Für Basismetalle (Gehalte in %), in Trockentonnen. Für Gold und Silber in g/t den nächsten Rechner verwenden.
Gold- oder Silberproduktion (g/t)
Feinunze = 31,1035 g. Den abgestimmten Gehalt des tatsächlich durchgesetzten Erzes verwenden, nicht den Gehalt aus dem Lagerstättenmodell.
Abraumverhältnis (Abraum/Erz)
Auch im Volumen möglich (m³ fest): Tonnen und m³ nicht mischen. Mit dem Grenz-Abraumverhältnis der Abbauplanung vergleichen.
Leistung eines Muldenkippers
n auf die nächste ganze Zahl aufrunden. Umlaufzeiten vor Ort stoppen oder aus dem Flottenmanagement nehmen; 45 bis 50 Nutzminuten pro Stunde sind üblich.
Mahlung und Klassierung
Bond-Gleichung: Mahlenergie und Leistung
Wi aus einem Labor-Mahlbarkeitsversuch (Kugelmühle). Ohne Rowland-Korrekturfaktoren (Durchmesser, Feinheit, Trockenmahlung…): Abschätzung erster Ordnung.
Kritische Drehzahl der Mühle
Kugelmühlen: etwa 65 bis 80 %; AG- und SAG-Mühlen: 70 bis 80 %. Ab etwa 85 % zentrifugiert die Mahlkörperfüllung und mahlt weniger. d = 0 für die vereinfachte Formel.
Umlauflast aus dem Feststoffgehalt (Zyklone)
Direkter geschlossener Kreislauf: Überlauf = Frischaufgabe. Die drei Proben gleichzeitig nehmen; typisch: 200 bis 400 %.
Umlauflast aus einer Kornklasse
Eine Kornklasse wählen, in der sich die drei Produkte deutlich unterscheiden (z. B. % Rückstand auf 150 µm). Zuverlässiger als der Feststoffgehalt, wenn das Verdünnungswasser schwankt.
Eindickung, Berge und Wasser
Eindicker: Unterlauf und rückgewonnenes Wasser
Annahme: klarer Überlauf (ohne Feststoff) und Wasser mit Dichte 1,0. Trübung des Überlaufs überwachen: mitgerissener Feststoff verringert das nutzbare Wasser.
Eindicker: Fläche, Durchmesser und Aufstiegsgeschwindigkeit
Die Feststoffflächenbelastung stammt aus Absetzversuchen: etwa 0,05 bis 0,3 t/m²·h im konventionellen Eindicker, 0,5 bis 1,5 im Hochleistungseindicker. Zu hohe Aufstiegsgeschwindigkeit trübt den Überlauf.
Berge: Speichervolumen und Standzeit
Die Trockendichte hängt von der Einbauart und der Konsolidierung ab (oft 1,2 bis 1,6 t/m³ bei Trübe, mehr bei gefilterten Bergen). Ersetzt weder den Einbauplan noch das geforderte Freibord.
Lern- und Prüfwerkzeuge. Die angegebenen Bereiche sind allgemeine Richtwerte: Halten Sie sich immer an die Verfahren, Genehmigungen und Sollwerte Ihrer Anlage. Es wird nichts übertragen: Die Berechnung läuft in Ihrem Browser.